Aligner Schienentherapie
mit Larvalis.

Aligner Schienentherapie: Fragen und Antworten

Sie haben Fragen zur Aligner Schienentherapie?

Wir haben Ihnen Fragen und Antworten zusammengestellt, welche für Sie und Ihren Patienten vor Beginn oder während der Schienentherapie von Interesse sein könnten.

Ihre Fragen wurden hier nicht beantwortet?
Unser Team hilft Ihnen gerne weiter.

Tel.:     0800 93 94 95 6 (kostenlos)
E-Mail: info@biodentis.com

1. Vor Beginn der Therapie

Ist die Schienentherapie bei Patienten mit paradontal-geschädigten Zähnen anwendbar?

Ja.

Ist die Therapie für Kinder geeignet?

Ja, die Therapie ist auch für Kinder geeignet. Jedoch handelt es sich in 98% der Fälle um Erwachsene, da es sich um eine Eigenleistung handelt, die nicht von der Krankenkasse übernommen wird.

Ist die Kreuzbisstherapie möglich?

Ja.

Ist die Aligner-Therapie eine Lösung für eine fehlende Eckzahnführung?

Ja, es ist möglich, diese Therapie für eine fehlende Eckzahnführung zu nutzen. Im Vergleich ist diese für den Patienten deutlich besser, als eine kieferorthopädische Behandlung.

Kann die Aligner-Therapie präprothetisch eingesetzt werden?

Ja, zum Beispiel zur korrekten Ausformung einer Lücke vor der Implantation und prothetischen Versorgung.

Kann auf Patientenwunsch eine bestehende Verschachtelung der Frontzähne erhalten werden?

Ja, wenn der Patient dies wünscht, werden die Frontzähne während der Therapie nicht begradigt.

Kann man wurzelbehandelte Zähne bewegen?

Ja.

Können Frontzähne bewegt werden, wenn sich im Prämolarenbereich Brücken befinden?

Ja, die Aligner-Therapie kann auch bei Patienten mit bereits vorhandenen prothetischen Versorgungen durchgeführt werden.


2. Fragen zum Behandlungsverlauf

Welches Stripping System ist in Verbindung mit der Larvalis Aligner Therapie empfehlenswert?

Für die Aligner Therapie von Larvalis® können z.B. Stripping-Scheiben und-Streifen von Komet Dental verwendet werden.

Wie oft sollte ein Stripping vorgenommen werden?

Stripping ist innerhalb eines Therapieschrittes nicht empfehlenswert. Genaueres erfahren Sie bei der individuellen Therapieplanung.

Welche Schienen werden wann geliefert?

Nach Freigabe der Therapie werden jeweils eine Tag- und eine Nachtschiene im Rhythmus von 4 Wochen an die Zahnarztpraxis versendet.
Nach dem letzten Therapieschritt und der Zusendung einer neuen Abformung wird das gewünschte Retentionselement (Schiene oder Draht) gefertigt und zugesendet.

Wie ist der praktische Ablauf?

Administration, Abholung, Kostenvoranschlag und Rechnung erfolgen durch biodentis.

Sind Zwischenabdrücke zur Korrektur möglich?

Empfohlen ist die Abdrucknahme nach der Hälfte der Therapieschritte. Auf Initiative vom Zahnarzt können auch weitere Zwischenabdrücke für eine Korrektur des Behandlungsverlaufs vorgenommen werden.

Werden Modelle zurückgeschickt?

In der laufenden Therapie werden eingesendete Modelle nicht zurückgeschickt, da diese für etwaige Neuanfertigungen vor Ort benötigt werden.
Wenn die Therapie nach dem Kostenvoranschlag nicht startet, werden die Modelle auf Wunsch mit einer Versandpauschale von 7,95 € zurückgesendet.

Gibt es Abrechnungsbeispiele?

Ja, auf Anfrage kann ein Abrechnungsbeispiel mit dem Kostenvoranschlag und dem Therapieplan zugesendet werden.

Kann der Therapieplan nachträglich verändert werden (wenn z.B. die Schiene nicht regelmäßig getragen wurde)?

Ja, der Therapieplan kann nachträglich verändert werden, wird dann jedoch auch preislich angepasst.

Können einzelne Therapieschritte zu straff sein?

Nein, da nur in realistischen Einzelschritten geplant wird und die Schiene ansonsten gar nicht passen würde (ca. 3° bis 5° je Schritt). In den ersten Tagen kann es beim Tragen der jeweils neuen Schienen zu einem Druckgefühl kommen, dieses sollte sich jedoch nach 2 bis 3 Tagen legen. Ist dies nicht der Fall, muss ggf. ein Zwischenabdruck vorgenommen werden, um den Verlauf der Therapie zu kontrollieren.

Wie werden die Attachments genau plaziert?

Die Planung und Platzierung der Attachments erfolgt in der Software.
Entsprechende mitgelieferte Schienen ermöglichen ein exaktes Einfüllen des Flow-Kunststoffes an der gewünschten Stelle. Damit wird eine korrekte Positionierung des Kunststoff-Attachments auf der Zahnoberfläche gewährleistet. Die Therapieschienen rasten an den Attachments ein und haben somit einen festen Halt.

Was passiert mit den Attachments nach Abschluss der Therapie?

Die Attachments werden nach dem Tragen der letzten Schiene weggeschliffen und die Zahnoberflächen werden poliert. Danach wird eine weitere Abformung genommen, der Behandlungserfolg geprüft und das Retentionselement gefertigt.


3. Wissenswertes für Ihren Patienten

Kann Lispeln, dass durch das Tragen der Schiene entsteht, behoben werden?

Ja, dies ist nur eine Gewohnheitssache und wird sich mit der Zeit automatisch legen.

Kann man mit den Schienen essen?

Grundsätzlich ist es möglich mit den Schienen zu essen. Jedoch ist es ratsam die Schienen zu den Mahlzeiten herauszunehmen, da sie durch die erhöhte Belastung beim Kauen ggf. beschädigt werden könnten.

Müssen die Zähne immer geputzt werden, wenn der Patient etwas gegessen hat, bevor die Schiene wieder eingesetzt wird?

Es müssen nicht zwingend nach jeder Mahlzeit, vor dem Wiedereingliedern der Alignerschiene die Zähne geputzt werden. Wenn die Situation es zulässt, ist das zwischenzeitliche Zähneputzen jedoch empfehlenswert.
Bei mehreren Zwischenmahlzeiten muss darauf geachtet werden, dass die tägliche Mindesttragedauer von 22 Stunden nicht unterschritten wird. Ansonsten könnte sich die gesamte Behandlungsdauer stark erhöhen und der Behandlungserfolg kann in diesem Fall nicht garantiert werden.

Darf mit der Schiene ganz normal getrunken werden (auch Tee, Kaffee, Schorle usw.)

Trinken mit eingesetzter Schiene ist ohne Probleme möglich. Es sollte jedoch auf zuckerhaltige Getränke verzichtet werden, da die Spülfunktion des Speichels durch die Schiene stark eingeschränkt wird.

Darf ein Gel auf das Zahnfleisch aufgetragen werden, während die Schienen getragen werden (bspw. bei empfindlichem Zahnfleisch)?

Ein Gel ist für die Schiene nicht beeinträchtigend.
Sollte die Reizung der Gingiva durch Druckstellen der Schienen entstehen, so können diese regional eingegrenzt und leicht gekürzt werden. Diese Anpassungen werden dann für alle weiteren Schienen im Therapieplan berücksichtigt.